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Bild: Grabstätte Killinger Neustädter Friedhof
Grabstätte Killinger Neustädter Friedhof
Trennpunkt Äußere Brucker Straße Trennpunkt Bruck
Trennpunkt Stichworte: Denkmalpflege Neustädter Friedhof
Trennpunkt Thema: Denkmal -
Dieses historische Grab auf dem Neustädter Friedhof ist Anfang
2007 mit dem Denkmalpreis des Bezirks Mittelfranken für hervorragende
denkmalpflegerische Leistungen ausgezeichnet worden.

Der Bezirkstagspräsident Richard Bartsch überreichte zwei Urkunden in einer
Feierstunde in Ansbach. Eine Urkunde erhielt die Leiterin des Evangelischen
Kirchengemeindeamts, sie war für die Renovierung der Grabstätten verantwortlich.
Die zweite Urkunde erhielt der zuständige Architekt und Bauleiter.
Die Leiterin des Evangelischen Kirchengemeindeamts sieht in der umsichtigen Pflege
des Neustädter Friedhofs eine wichtige Aufgabe. Den Neustädter Friedhof vergleicht
die Oberamtsrätin mit dem Nürnberger Johannesfriedhof.
Die vielen historischen Gräber verpflichten, denn durch diese historischen Gräber
erhält die Anlage ihre besondere Schönheit und Atmosphäre.
Es ist ein Stück geschichtliches und menschliches Erbe.
Von den 1600 Gräbern des Neustädter Friedhofs sind 162 denkmalgeschützt.
Nach und nach sollen alle Gräber, die in kirchlichem Besitz sind, fachkundig
hergerichtet werden.
Einige prägende Grabmäler, die mit Schlangen, Sphinxen und anderen Symbolen auf die
Vergänglichkeit und die Ewigkeit verweisen, wurden bereits renoviert.
Diese prämierte Grabstätte wurde im 19. Jahrhundert für die Familie
des Oberförster Killinger, gestorben 1810, angelegt.
Auf der Grabfläche verbindet ein quereckiger Obelisk zwei liegende Platten.
Auf der Vorderseite ist ein gusseisernes Epitaph angebracht.
Ein besonders kunstvolles schmiedeeisernes Gitter, dessen großzügige Ranken in den Stilformen
der Neorenaissance gestaltet sind, umgibt die Ruhestätte und ziert sie mit geschmiedeten
Blättern und Delphinen.
Diese Handarbeit für das Gitter wurde in einer Fachwerkstatt in Fürth überholt und erneuert.
Ebenso befinden sich der Obelisk als auch die Bodenplatten und deren Umrandung wieder
in einen intakten Zustand.
Die Renovierung der historischen Gräber kostet viel.
Da der Friedhof sich kostenmäßig selbst tragen muss, gehen Renovierungen nur uber die Gebühren.

Und ein weiteres Grab wurde ausgezeichnet:
http://www.erlangen-virtuell.myfen.de/strasse.php?id=681

Trennpunkt Ein Beitrag von Link zu Dieter Pottschul Dieter Pottschul

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