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Bild: Grenzstein der Dompropstei Bamberg
Grenzstein der Dompropstei Bamberg
Trennpunkt Forststraße Trennpunkt Kosbach
Trennpunkt Stichworte: Kosbach
Trennpunkt Thema: Geschichte -
Grenzsteine der Dompropstei in der Mönau

In der Waldabteilung Mönau findet man heute noch viele der ehemals von 1-469 fortlaufend numerierten dompropsteilichen Grenzsteine. Auf der alten Waldkarte von Geometer und Notar Adam Heinrich Mahr vom 28. 5. 1746, die die Mönau in ihrer Gesamtheit umfasst, können wir den Verlauf der Grenzsteine nachvollziehen. Die Versteinung des Waldes nahm man 1745 vor.
Grenzstein Nr. l lag in der Waldabteilung „Gaisberg". Von diesem Punkt ab gehen die Steine in nördlicher Richtung bis zum Weg, der von Alterlangen bis zur Straße Erlangen-Dechsendorf führt, und überschreiten denselben.
Bei Stein Nr. 44 weicht die Grenze von der alten Waldgrenze der Dompropstei Bamberg ab. Die Steine führen dann in westlicher Richtung weiter nach
--- Untermembach, Kosbach bis zum „Dummetsweiher", von hier weiter
--- über die Reuth zum Geisberg zurück.
Diese Sandsteine sind alle etwa
--- 45 cm hoch,
--- 55 cm breit und etwa
-- 25 cm tief
.
Auf der einen Seite findet man die Inschrift
DP (Dompropstei), manchmal auch auf der anderen Seite
KW (Königlicher Wald).
--- Der Bannwald Mönau gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Hochstift Bamberg und war Eigentum der Dompropstei, die diesen Wald von Kosbach und Büchenbach aus verwalten ließ.
--- Ab 1810 gehörte dieser Wald zum Königreich Bayern.
--- Heute sind die neuen Grenzsteine aus Granit und tragen die Inschrift StW (Staatswald).
Da die Mönau heute Bannwald ist, setzte man an der Weggabelung Richtung Kosbach/Richtung Dechsendof einen großen Gedenkstein zur Erinnerung an dieses Ereignis.

Trennpunkt Ein Beitrag von Link zu Peter Düthorn Peter Düthorn

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