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Bild: Forchheimerstr. 6, Das Kosbacher Schulhaus
Forchheimerstr. 6, Das Kosbacher Schulhaus
Trennpunkt Forchheimer Straße Trennpunkt Büchenbach
Trennpunkt Stichworte: sonstiges
Trennpunkt Thema: Geschichte -
Das Kosbacher Schulhaus
Die zum Schulsprengel vereinigten politischen Gemeinden Büchenbach, Kosbach (dazu gehörten Steudach und Häusling) und Frauenaurach finanzierten die Erstellung des Schulgebäudes anteilig. Genau so wiederholte es sich auch beim Bau der "neuen Schule" (Dorfschule) 1911. Als Büchenbach dann 1923 nach Erlangen eingemeindet wurde übernahm die Stadt auch beide Schulhäuser. Die Gemeinde Kosbach hatte aber an beiden Gebäude mitbezahlt und so einigte man sich darauf, dass die selbständige Gemeinde Kosbach (Eingemeindung 1972) im Jahr 1949 das "alte" Schulhaus von 1893 erhielt und Büchenbach das "neue" Schulhaus von 1911. Bis heute heisst es deshalb "Kosbacher Schulhaus".

Im Jahr 1893 wurde es in der Forchheimer Straße 6 trotz heftigen Widerspruchs des damaligen Pfarrers und Lokalschulinspektors Zambelli gebaut.
Am 4.11.1893 wurde das Schulhaus und die dazugehörige Lehrerwohnung eingeweiht. Für die Kinder muss dies ein Festtag gewesen sein, läßt sich doch nachlesen, dass:"jeder Schüler 1 Weck zu 5 Pfennig und 1 Wurst zu 10 Pfennig erhielt, welche Gabe wirklich erfreuend auf die Schüler wirkte. Der Einweihetag war schulfrei."

Text und Bearbeitung Frau Manuela Herbert / Frau Agnes Meyer, Erlangen, Büchenbach.

Näheres siehe
"Stadtteilzeitung -PUZZLE- von Büchenbachern für Büchenbacher"
Heft Nr. 23, Nov. 2004 - Feb. 2005.

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